Profil

Fachlichkeit entsteht dort, wo Perspektiven verbunden werden.

Dr. Andreas Dexheimer verbindet sozialarbeitswissenschaftliche Reflexion, sozialrechtliche Präzision und langjährige Leitungserfahrung.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus komplexen Anforderungen tragfähige Orientierung für Praxis, Organisation und Fachpolitik entsteht.

Porträt von Dr. Andreas Dexheimer
Dr. Andreas Dexheimer · Porträt 2025

Gegenwärtige Verantwortung

Leitung, Bildung und Publizistik

Diese Aufgaben verbinden strategische Verantwortung für soziale Organisationen mit Bildung, Fachöffentlichkeit und wissenschaftlichem Transfer.

Diakonie Rosenheim

Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung

Seit Januar 2021 Verantwortung für die fachliche und strategische Entwicklung eines großen diakonischen Trägers.

Dietrich-Bonhoeffer-Akademie

Geschäftsführer

Verantwortung für berufliche Fort- und Weiterbildung, evangelische Erwachsenenbildung und Beratung an den Schnittstellen von Kirche, Diakonie, Wohlfahrtspflege und Gesellschaft.

Zeitschrift Jugendhilfe

Herausgeber

Seit 2009 redaktionelle Verantwortung für eine Fachzeitschrift an der Schnittstelle von Wissenschaft, Recht und Praxis.

Lehre und Fortbildung

Wissenstransfer

Langjährige Lehr- und Trainingserfahrung in Sozialer Arbeit, Kinder- und Jugendhilferecht, Sozialmanagement und Krisenkompetenz.

Diakonie Bayern · seit 2023

Mitglied des Diakonischen Rats

Mitwirkung im höchsten Gremium des Landesverbands an Richtlinien und strategischer Entwicklung.

Verbände und Fachgremien

Beirats- und Gremienarbeit

Unter anderem stellvertretender Beiratsvorsitz im Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ sowie Mitarbeit im AFET-Fachbeirat und in der ARK Bayern.

Professionelle Perspektive

Soziale Arbeit in ihren Zusammenhängen verstehen

Fachliche Qualität entsteht nicht durch die Vereinfachung komplexer Wirklichkeit, sondern durch eine klare Ordnung ihrer rechtlichen, sozialen, organisationalen und politischen Dimensionen.

Die berufliche Entwicklung führt von der unmittelbaren Arbeit mit suchtkranken Menschen und jungen Menschen in hoch belasteten Lebenslagen über die Leitung sozialpädagogischer Angebote bis zur strategischen Verantwortung für einen breit aufgestellten diakonischen Träger. Diese Verbindung prägt den Blick auf Soziale Arbeit: Entscheidungen müssen fachlich begründet, rechtlich tragfähig, wirtschaftlich verantwortbar und für die betroffenen Menschen nachvollziehbar sein.

Wissenschaft und Forschung

Reflexion braucht methodische Klarheit

Nach dem Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik sowie der Politikwissenschaft folgten der Master of Social Work und die Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, Sozialarbeitsforschung, Wirkungsorientierung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe.

Forschung wird dabei nicht als Gegenwelt zur Praxis verstanden. Sie hilft, Annahmen offenzulegen, Begriffe zu präzisieren, Wirkungsbehauptungen zu prüfen und verantwortbare Entscheidungen zu begründen.

Leitung und Organisation

Organisationen als Orte sozialer Verantwortung

Seit 1997 ist Andreas Dexheimer für die Diakonie Rosenheim tätig; seit Januar 2021 als Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung. Führung bedeutet in diesem Verständnis, Fachlichkeit, Mitarbeitendenverantwortung, Finanzierung, Recht und gesellschaftlichen Auftrag zusammenzuführen.

Seit 2020 gehört die Geschäftsführung der DWRO-consult gGmbH zu seinen Aufgaben; im Mittelpunkt stehen Beratung und Begleitung sozialer Organisationen und Kommunen. Seit 2021 ist er zudem Vorstand der Stiftung Diakonie Rosenheim. Seit 2025 verantwortet er außerdem die Dietrich-Bonhoeffer-Akademie als Bildungsträger für berufliche Weiterbildung, evangelische Erwachsenenbildung und gesellschaftlich relevante Bildungsimpulse. Weitere Verantwortungsbereiche liegen in der Kooperation mit Kirche, Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege.

Wissenschaft und Hochschullehre

Wissen wird tragfähig, wenn es handlungsfähig macht

Lehraufträge und Lehrtätigkeiten führten an die Katholische Stiftungshochschule München, die Technische Hochschule Nürnberg, die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt und die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. Die Lehrgebiete reichen von Methoden Sozialer Arbeit über Kinder- und Jugendhilferecht und Fluchtmigration bis zu Sozialmanagement.

Didaktisch verbindet die Lehre präzise fachliche Impulse mit Fallarbeit, Reflexion und dem Transfer auf reale Organisations- und Entscheidungssituationen. Dieses Profil prägt auch die Fortbildungsarbeit.

Gremien und Verbände

Fachpolitik entsteht im organisierten Dialog

Seit 2023 gehört Andreas Dexheimer dem Diakonischen Rat der Diakonie Bayern an. Er ist stellvertretender Beiratsvorsitzender des Dialogforums „Bund trifft kommunale Praxis“, Mitglied des AFET-Fachbeirats sowie stellvertretendes Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission Bayern.

Die Gremienarbeit verbindet Perspektiven freier und öffentlicher Träger, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Verbände. Frühere Fachrollen umfassen die IGfH-Delegiertenversammlung und den Fachbeirat des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden“ sowie Jurys zu wirkungsorientierter Berichterstattung und Social Impact Investing.

Publizistik und Fachpolitik

Fachöffentlichkeit als Teil professioneller Verantwortung

Seit 2009 gibt Andreas Dexheimer die Zeitschrift Jugendhilfe heraus. Die Publikationstätigkeit umfasst Monografien, Kommentierungen und Beiträge zu Kinder- und Jugendhilferecht, Wirkung, Finanzierung, Sozialraumorientierung, Führung und professioneller Entwicklung.

Vorträge, Fachforen und verbandliche Beiträge übersetzen wissenschaftliche und rechtliche Entwicklungen in fachpolitische Fragen. Ziel ist nicht die schnelle Position, sondern eine Einordnung, die auch unter veränderten Bedingungen trägt.

Arbeitsweise

Drei wiederkehrende Prinzipien

Sie verbinden Profil, Fortbildungen, Publikationen und Führungspraxis.

Präzise einordnenBegriffe, Rechtslagen und fachliche Annahmen nachvollziehbar unterscheiden.
Perspektiven verbindenPraxis, Wissenschaft, Organisation und Politik gemeinsam betrachten.
Transfer ermöglichenAus Analyse konkrete Orientierung für Entscheidungen und Handeln entwickeln.

Mehr erfahren

Berufliche Entwicklung vollständig nachvollziehen

Der ausführliche Lebenslauf dokumentiert Funktionen, berufliche Stationen, Studium, Promotion, Hochschullehre, Herausgeberschaft und fachliche Zusatzqualifikationen.

Zum Lebenslauf